Zum "Buch des Monats Januar 2003" gekürt von der Dante-Alighieri-Gesellschaft Nürnberg

"Ohne den Orlando furioso wäre `Der Herr der Ringe' nicht möglich." (WDR online zum eigenen 6stündigen Hörspiel, Sendetermin im Winter 2004)

Thomas R.P. Mielke

ORLANDO FURIOSO

nach Ludovico Ariosto

(1474-1532)

Ein Teil des Dom-Bildes von Stefan Lochner (1410-1451) wurde Buchumschlag

4845 Achtzeiler in 46 Gesängen - der 500 Jahre alte Renaissance-Bestseller erstmals in deutscher Sprache auf 735 Seiten als Roman  neu erzählt

EIN LITERARISCHER SCHATZ WIRD GEHOBEN

Der Orlando furioso (d.h. der wütende / rasende Roland) gilt als das unterhaltsamste Epos der Weltliteratur - voller rätselhafter Verwicklungen, rasanter Verfolgungen, phantastischer Szenen, erotischer Abenteuer und satirischer Zeitkritik. 

Im Orlando furioso handelt kein einzelner Held mit all seinen Konflikten und Schwierigkeiten, sondern eine Gruppe von ziemlich eigenwilligen und zumeist unsterblich verliebten Paladinen vom Hof Karls des Großen. 

Erstmals in der Literatur spielen auch weibliche Heldinnen gleichberechtigt in den schnell wechselnden, immer wieder überraschend und amüsant ineinander verstrickten Handlungssträngen mit. 

Und das gelingt so faszinierend, daß schon Goethe und Shakespeare und später natürlich auch J.R.R. Tolkien, Umberto Eco und - kongenial - Monty Python regelrecht süchtig nach den phantastischen Geschichten wurden.

Erzengel Michael und "Das Schweigen" mit der britisch-schottischen Hilfsarmee vor dem von islamisch-arabischen Heeren belagerten Paris

EINIGE PRESSESTIMMEN

"... ein fulminantes Buch ..." (Westfälischer Anzeiger (02.01.03)

"Alles, was eine gute Geschichte braucht, ist dutzendfach vorhanden. Besonders spannend sind die vielen Figuren, die später andere Autoren beeinflußt haben: Neben Harry Potters Reittier, dem Hippogryphen, gibt es zum Beispiel einen einzelnen bösen Ork, der Jahrhunderte später in J.R.R. Tolkiens 'Herr der Ringe' wieder auftaucht." (Neue Presse Hannover)

"Ein historisches Epos, das die gesamte europäische Literatur von Shakespeare bis Tolkien beeinflusste, in ganz neuem Gewand." (Rhein-Neckar-Zeitung, 21.01.04)

"Der Orlando furioso ist kein literarisches Fast Food, das zum beiläufigen Konsum einlädt. Er zwingt den modernen Leser zur Auseinandersetzung nicht allein mit dem Erzählten, sondern auch mit dem historischen Background, vor dem Ariost am Ende des Mittelalters sein epochales Werk entwickelte. Die ganze Fremdheit des Mittelalters wird auf diese Weise greifbar, doch in diesem "begreifen" dämmert dem Leser am Ende auch die Erkenntnis, daß die Welt des Mittelalters im Grunde doch nichts anderes ist als unsere eigene." (Buchempfehlung, Magister Rothers Mittelalter in Europa-Service)

"... ist es nun mal die Art dieses Schriftstellers (Mielke), aus der einen Zeit zu erzählen und die andere zu meinen. Immer wieder blitzen kluge, neckische oder ironische Kommentare auf... die zielgerade in das Heute weisen." (Lausitzer Rundschau)

"Unzählige historische Handlungsfäden von der Antike bis in die Renaissance, aber auch Sagen und Legenden vieler Mythologien finden sich in diesem umfassenden Romanepos wieder." (Nürtinger Tageblatt; 13.08.2004)

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(Stand: 15.05.2005)